![]() Vor dem Spankenhof |
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So kam es zur Gründung! Drei Ziele haben sich die Heimatkundler von 1987 an auf ihre Fahnen geschrieben: Die Erforschung der Heimatgeschichte, wozu ebenfalls die Sammlung von alten Bildern und Schriften gehört. Die Pflege der ortsbildprägenden Bausubstanz, wie z.B. die Renovierung der Bildstöcke. Als Fernziel wurde damals bereits die Restaurierung des Wehrturms angegeben. Die Brauchtumspflege (Heimatabende, plattdeutsche Sprache, altes Liedgut) gehört als Drittes zu den Inhalten des damals noch als heimatkundliche Arbeitsgemeinschaft bezeichneten Heimatvereins. |
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Unsere Aktivitäten Direkt nach der Vereinsgründung im Herbst 1987 begann der Heimatverein mit der Restaurierung der Bildstöcke und Wegekreuze in Wünnenberg. Gleichzeitig drehte sich alles um den Erhalt des Spanckenhofes. Durch die Initiative des Heimatvereins wurde der Spanckenhof vor dem Abriss bewahrt und nach monatelangem Tauziehen unter Denkmalschutz gestellt und später restauriert. Im August 1992 war die Außenfassade wieder hergestellt und es konnte mit dem Innenausbau begonnen werden. Im Erdgeschoss in der ehemaligen Küche entstand die Heimatstube und im Obergeschoss wurde ein Stucksaal entdeckt und renoviert. |
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| Ab Sommer 1988 wurden in Gemeinschaftsarbeit historische Marktstände hergestellt. Im September fand dann der erste historische Markt in der Oberstadt statt, 1989 folgte der zweite. Die historischen Märkte wurden inzwischen zu einer festen Einrichtung, fanden danach aber nur noch alle zwei Jahre statt. Sie sind inzwischen weit über die Grenzen von Bad Wünnenberg hinaus bekannt. |
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Von 1987 bis heute hat der Heimatverein viele Projekte in Bad Wünnenberg durchgeführt: Der alte Sandsteinbrunnen in der Mittelstraße wie auch der Kump in der Oberstadt wurden wieder aufgestellt. Verfallene Teile der Stadtmauer und der Wappenstein am Zehnthaus wurden restauriert. Der alte Schützenplatz wurde hergerichtet und der alte Kirchgangweg vom Stadtring zum Friedhof neu angelegt, die Hambummelstweete wieder begehbar gemacht und mit einem Geländer versehen. |
| Zwischen vielen kleinen Projekten wurde auch „Großes“ geschaffen. Die Mauerreste des alten Wehrturms waren im Laufe der Jahrhunderte unter einer Schutthalde verschwunden. Der Heimatverein legte sie wieder frei und begann mit dem Wiederaufbau des Turms, sodass er 2001 eingeweiht werden konnte. Die Einweihungsfeier wurde mit einem mittelalterlichen Markt rund um den Wehrturm verbunden. Auch das kulturelle Leben in Bad Wünnenberg wurde und wird durch den Heimatverein bereichert. Es fanden und finden Heimatabende, Vorlesungen, Liederabende, Konzerte, plattdeutsche Gottesdienste, Seniorennachmittage, Schnadgänge statt. Der Heimatverein hat mehrere Bücher und Schriften herausgegeben. Außerdem verschönern der große Weihnachtsbaum vor dem Kump oder die Fahnen vor dem Spanckenhof das Stadtbild. |
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| Das jährlich wiederkehrende Maiabendfest, bei dem mit Musik und Gesang der Maibaum in der Oberstadt am Kump aufgestellt wird, findet großen Anklang bei den Bad Wünnenberger Bürgern. Zu der Fahne ist noch zu ergänzen, das der Heimatverein dafür sorgte, das Wünnenberg seine eigene Stadtfahne mit dem alten Wappen erhielt. |
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| Besuchen Sie unsere Seminare im Speicher | |
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Im Jahr 2006 wurde mit der Errichtung eines 300 Jahre alten Speichergebäudes begonnen und in diesem Jahr mit der Restaurierung von „Kaisers Scheune“. Die Arbeiten sind fast abgeschlossen, so dass am 9. Dezember 2007 die Einweihungsfeier beider Gebäude stattfinden wird. Der Speicher soll danach „mit Leben gefüllt“ werden. Da unsere Region als Obstregion insbesondere für Äpfel, Birnen, Pflaumen und Zwetschgen schon immer bedeutsam war und die Versorgung der Bevölkerung mit gesunder und vitaminreicher Kost nach wie vor einen hohen Stellenwert hat, soll dort die traditionelle Herstellung von Marmeladen, Dörrobst, Likören und Obstbrand aus heimischen Produkten gezeigt werden. |
| Die Heimatvereinsscheune dient zur Lagerung vieler Gegenstände für die jährlich wiederkehrenden Aktionen und als Räumlichkeiten für die vorbereitende Verarbeitung wie das Waschen, Zerkleinern, Einmaischen und Vergären von Obst. |
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| "Ruder abgegen" | |
| Rudi Ebbers, seit 18 Jahren Vorsitzender des Heimatvereins Wünnenberg e.V., übergab bei der Mitgliederversammlung 31.April 2005 sein Amt in jüngere Hände. Er stellte sich aus persönlichen Gründen nicht mehr für das Amt zur Wahl.Zu seiner Nachfolgerin wurde Ilse Klinke gewählt. Die Aktivitäten mit Rudi Ebbers, der bei allen anfallenden Arbeiten stets unermüdlich in erster Linie mitarbeitete und während der ganzen Zeit bei den vierzehntägigen Treffen insgesamt nur dreimal fehlte, waren für den relativ kleinen Verein enorm. Viele Leistungen wurden von Rudi Ebbers initiiert. Als Bewohner der Oberstadt liegt ihm diese besonders am Herzen. So setzte er sich u. a. dafür ein, dass hier seit Jahren vor dem Kump während der Advents- und Weihnachtszeit ein Lichterbaum steht. |
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| Eng mit der Geschichte und Kultur seiner Heimatstadt verbunden ist dem Gründer des Heimatvereins der Erhalt ortsbildprägender Bausubstanz ein wichtiges Anliegen. Die verschiedenen Restaurierungs- und Bauarbeiten unterstützte er mit Rat und vor allen Dingen Tat. Für das Jahrtausendprojekt „Wehrturm“ war er weit über die Belastungsgrenze hinaus im Einsatz. Motiv seines Handelns ist die Liebe zu Wünnenberg. |
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